das letzte - aktuelles von mike bartel

An dieser Stelle gibt es immer wieder etwas Neues von Mike Bartel zu lesen:

 

Mike Bartel jetzt Beisitzer im VS-Landesvorstand

Als „Spätfolge“ meiner zwei Jahre zurückliegenden Kandidatur wurde ich kürzlich im Nachrückverfahren zum Beisitzer im Landesvorstand des VS Baden-Württemberg bestimmt. Somit werde ich in den nächsten zwei Jahren den neuen Vorsitzenden des baden-württembergischen Verbandes deutscher Schriftsteller, Jürgen Lodemann, und die anderen Mitglieder des Landesvorstandes nach besten Kräften unterstützen.

 


 

"Bilden Sie mal einen Satz mit ..."

»Bilden Sie mal einen Satz mit ...« – so forderten Robert Gernhardt und Klaus Cäsar Zehrer im Jahre 2005 prominente und unbekannte Dichter zur Teilnahme an einem Dichterwettstreit besonderer Art auf. Kurz danach standen sie vor der Aufgabe, aus mehreren tausend Einsendungen die 555 raffiniertesten, ausgefallensten, elegantesten und dreistesten Gedichte für diesen Band auszuwählen.
Und siehe da: Neben solch satirischen Koryphäen wie Wiglaf Droste, Thomas Gsella, Gerhard Henschel und Bernd Eilert taucht auch der Name Mike Bartel auf. Und dies sogar mehrfach. Gleich 7 Sätze von Mike Bartel wurden für würdig befunden, in diesem Band mit komischen Gedichten zu erscheinen.
Verraten wird - als Kostprobe - an dieser Stelle allerdings nur einer:
 
Satz mit „Haarfestiger“
Zeitlebens hat ein Dirigent
Mit jeder Sängerin gepennt.
Am Ende war’s ein müder Krieger,
und nur auf die Haarfe stig er.
 

Bilden Sie mal einen Satz mit…
555 Ergebnisse eines Dichterwettstreits
Mit einem Nachwort von Robert Gernhardt
Herausgeber: Robert Gernhardt und Klaus Cäsar Zehrer
Fischer Taschenbuch Verlag

Preis € 8,00
160 Seiten, Pappband
ISBN 978-3-596-17437-9
Gattung: Lyrik, ab Mai 2007 im Buchhandel

Jetzt bestellen bei Amazon

 


 

Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen,
jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?

Das ist ausnahmsweise mal nicht von mir, sondern stammt aus der Bibel. Das Zitat steht in Jesaja 43, Vers 19a. Es ist die so genannte Jahreslosung der evangelischen Christen
(www.losungen.de).

„Neues schaffen“ – das hört sich gut an, oder? Vor allem für uns Kreative, Künstler(innen) und Schriftsteller(innen). Gott hat auch in mir Neues geschaffen, und höchst erfreut erkenne ich, dass da etwas wächst, das meinen Horizont erweitert. Wie sagte doch schon Gorch Fock: „Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.“

Hundegedicht im Exot

Große Freude für Mike Bartel: Sein Hundegedicht hat Eingang in den Exot (www.exot-magazin.de) gefunden. In Ausgabe Nummer 4 vom Herbst 2006 ist es in der Zeitschrift für komische Literatur als „Schlusspointe“ abgedruckt.

Das Märchen vom Spargeltarzan…

…und drei weitere Texte – darunter der Dialog eines Gummibärchens mit einem Sparschwein – hat Mike Bartel für das neue MaxX-Buch der Sparkasse Pforzheim Calw (www.sparkasse-pforzheim-calw.de) beigesteuert. Es ist unter dem Titel „MaxX – Sparen ist das Größte“ erschienen, umfasst 324 Seiten mit über 1300 farbigen Fotos künstlerisch gestalteter Sparschweine, kostet 14,90 Euro und ist unter der ISBN 978-3-9809455-2-3 im Buchhandel zu bekommen.

 


Lesen unter Strom:
Mike Bartel über seine Erfahrungen mit elektrisierender Literatur

(07.09.2006) Was man sich bei manch langweiliger Lesung heimlich wünscht, nämlich dem Autor ein paar Stromschläge zu verpassen, das wurde jetzt in Berlin von der Zentralen Intelligenz Agentur ausprobiert. Die Zuschauer konnten den Vortragenden während ihrer Lesung Stromschläge erteilen. Mike Bartel war dabei. Jedoch nicht - wie Weichei Henryk M. Broder vom SPIEGEL Online - im Publikum, sondern an ein Stromkabel angeschlossen auf der Bühne.

Hier sein Bericht
.

 


Die Titanic schreibt...

... in ihrer April-Ausgabe 2006 einiges über mein aktuelles Buch. Die Rubrik heißt Humorkritik. Leider sind die Ausführungen ein bisschen, äh, langatmig geraten, weshalb ich sie an dieser Stelle nur auszugsweise wiedergeben kann.

Bartels Froschschenkelklopfer (Titanic, April 2006)

… Erlebnisse und Gedanken … in der Kneipe … schreibt … eine Humoreske ... Mit zu großem Geldschein bezahlen müssen, abends vor dem Fernseher einnicken, die lästige Frage: Was schenke ich bloß?, Leute, die nicht zuhören, Kellner, die das Falsche bringen… das kennt jeder; und je größer der Wiedererkennungswert, desto ….

Mike Bartel … schreibt tatsächlich mal einen Text übers Duschen.
… vollendeter Versuch … Leser zunächst gründlich in die Irre … – ätschi bätschi, reingefallen! – ganz am Ende aufklärt ... man sich verwundert fragt, woher Mike Bartel für seine »Komischen Geschichten zwischen hier und der Côte d’Azur« (so der … Untertitel) den … Obertitel »Wie uns Froschschenkel die Orientierung erleichtern« hat.

Die Antwort steht drin ... Aber weil Sie jetzt wahrscheinlich vor Neugier platzen, petze ich’s: »Zu den Froschschenkeln war es gekommen… Gut, das ist ein hübsches Wortspiel … aber Hand aufs Herz: … schreibt man … drüber?

Wer nun noch unbedingt die komplette Buchbesprechung lesen will, der begebe sich direkt auf die Titanic-Seiten im Internet: www.titanic-magazin.de

 


Der diskrete Charme rätselhafter Poesie …

… so lautet der Titel des neuesten, im Kölner Ferber-Verlag erschienenen Buches, für das auch zwei ungewöhnliche Gedichte von Mike Bartel („unernste Lyrik“) ausgewählt wurden. Im Begleittext zum Buch heißt es: „Was ist Dichtung, was ist Wahrheit? Seien wir ehrlich: Nichts ist langweiliger als die reine Wahrheit. Ob rätselhaft, skurril, absurd oder grotesk, eines haben die Geschichten (und Gedichte) gemeinsam: sie sind poetisch, sinnlich und immer mysteriös.“

Mehr Infos unter www.ferber-verlag.de

 


Höchst eigenwillige Rezension auf Sinn-Bar.de

Unbedingt lesen sollte man die höchst eigenwillige Rezension zu Mike Bartels Froschschenkel-Buch auf www.sinn-bar.net/cms/ Unter anderem heißt es darin: „Mike Bartel ist nichts zu peinlich, um es in seinen Geschichten darzubieten.“ Aber das ist noch einer der harmloseren Sätze.

 


Und die nächsten Lesungen fürs Jahr 2006…

… findet Ihr unter der Rubrik „Live“. Die bereits feststehenden Orte fürs erste Quartal heißen:

Pforzheim (Stadtbibliothek),
Eisingen (alte Gemeindehalle),
Rutesheim (Weinhandlung) und
Neuenbürg (Schloss).

Gerade angesichts dieser Vielfalt von Locations (Veranstaltungslokalen) sollte für jeden etwas dabei sein.

 


Klopapier war gestern - jetzt sind Froschschenkel dran

Hiermit sei allen, die auf dieser, meiner Seite landen, kund getan, dass es zwei neue Bücher von mir gibt:

Das eine heißt "Wie uns Froschschenkel die Orientierung erleichtern", enthält "komische Geschichten zwischen hier und der Côte d'Azur" und ist in der Edition Fidelitas des Info Verlags Karlsruhe (96 Seiten, 9,80 Euro) erschienen.

Die Buchpremiere ist am Samstag, 15. Oktober, um 20 Uhr, bei der Kleinkunstinitiative Remchingen (KiR) in der Alten Kirche Wilferdingen. Weitere Lesungen folgen (siehe unter "Live"-Termine).
www.infoverlag.de/bartel.htm

Das andere Buch heißt "Wir vom Jahrgang 1962 - Kindheit und Jugend" und ist im Wartberg Verlag (64 Seiten farbig, mit Fotos, Hardcover, 12,90 Euro) erschienen. Darin geht es um die ersten 18 Lebensjahre dieses, meines Jahrgangs. Das Ganze gibt's auch für andere Jahrgänge und ist ein Super-Geschenk.
www.jahrgangsbaende.de

 


Lessing - ein Warmduscher?

Wiglaf hat es getan, und wenn der es getan hat, kann ich das auch tun. Zumal es Wiglaf diesmal nicht tun wird. Weil er nicht da war. Zwei Stunden vorher hat er abgesagt: krank, Asthma angeblich, vielleicht auch etwas Anderes. Jedenfalls kam Wiglaf nicht, und deshalb mache ich das jetzt: eine Kolumne schreiben über das Seminar „Kolumnen schreiben“. Jenes Seminar, das Wiglaf, der mit Nachnamen Droste heißt und Glossen für die „taz“ schreibt, eigentlich erneut hätte leiten sollen und dessen Teilnehmer ich war. Ich tue das vor allem, um zu zeigen, dass die drei Tage an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel auch ohne Wiglaf was gebracht haben. Olaf Kutzmutz heißt der Mann, der für Wiglaf in die Bresche sprang und den Kolumnen-Karren aus dem Dreck zog - mit Bravour. Die Zeit mit Kutzmutz war nicht unnütz.
So stellt sich heute mir die Frage: War Lessing ein Warmduscher? Das kommt ein bisschen unvermittelt - vielleicht sogar für jene, denen Brüche im Text nicht völlig fremd sind. Doch keine Angst! Ich schweife nicht vom Thema ab. Denn wir sind immer noch in Wolfenbüttel. Jene Stadt, die unweit des früheren Wohnhauses von Likörbrenner Willi Mast einen Jägermeister-Fanshop beherbergt, der damit wirbt, dass „Warmduscher, Leisetreter und Schlafmützen“ dort nichts zu suchen haben. Durch dieses Zeitgeist heuchelnde Motto soll wohl der gealterte Kräuterschnaps einem jüngeren Publikum nahe gebracht werden. Einem Publikum, das schwarze String-Tangas mit Jägermeister-Schriftzug unter der Hirschkopf-verzierten Radler-Hose trägt und in orangefarbener Jägermeister-Bettwäsche schläft.
Gotthold Ephraim Lessing tat das - so weit wir wissen - nicht. Obwohl er etliche Jahre unweit des Jägermeister-Fanshops in Wolfenbüttel gelebt hat - bis 1781. Hätte es damals schon den Jägermeister-Fanshop gegeben und hätte sich Lessing als kälteempfindlicher Körperreiniger geoutet (Möglichkeiten, warm zu duschen, gab es durchaus, wenngleich in anderer Form als heute), dann wäre ihm der Zutritt in den Fundus schwarz-oranger Requisiten verwehrt geblieben. Wegen der zeitlichen Disparallelität beschränkt sich dieser Konflikt allerdings auf eine rein gedanklich-theoretische Ebene, die zu erreichen man problemlos in der Lage ist, wenn man ein Seminar übers Kolumnen- und Glossenschreiben in Wolfenbüttel absolviert hat und sich anschließend ein Paar orangefarbene Jägermeister-Socken anzieht. Man braucht keinen Wiglaf Droste dazu. Nur ein wenig Phantasie und Kutzmutz. Versuchen Sie’s mal!

Diese Glosse finden Sie auch in der Lit-Info des Ferber-Verlages in Köln www.ferber-verlag.de

Die Bundesakademie für kulturelle Weiterbildung ist natürlich auch im Internet erreichbar:
www.bundesakademie.de

Aber in Wirklichkeit wollen jetzt natürlich alle nur wissen, wo’s zum Jägermeister-Fanshop geht; nämlich hier lang: www.jaegermeister.de

Stand: Juli/August 2004



Wilhelm-Busch-Preis 2003 für satirische und humoristische Versdichtung – Im Buch zum Wettbewerb mit den besten von über 650 Texten ist auch das Gedicht „Von wegen Haustier“ von Mike Bartel zu finden. Das Buch kann unter Angabe der ISDN 3-00-011856-X im Buchhandel bestellt werden.

„Die Axt im Haus“ heißt ein Buch mit Kriminalgeschichten, herausgegeben vom Bookspot Verlag in München. Von Mike Bartel gibt es darin „Eine Interviewerin dreht durch“ zu lesen. ISBN 3-98088109-9-2 Mehr dazu unter www.bookspot.de

 


Der neueste Spruch:

Willst Du viel mit wenig sagen,
einfach einen Rülpser wagen!

© Mike Bartel


01.08.03

 


Wir können alles. Sogar hochdeutsch.

Unter diesem Motto lesen die drei baden-württembergischen Autoren Wolfgang Burger, Matthias Kehle und Tatjana Kruse am Dienstag, den 29. Juli, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek Pforzheim.

Ich möchte alle, die Ende Juli noch nicht in Urlaub sind und in der Nähe von Pforzheim leben, herzlich einladen, sich diese Literaturschaffenden einmal anzuhören. Hier noch ein paar Infos zu den Dreien:

Literatur aus dem Ländle - das muss nicht immer Mundart sein. Wolfgang Burger aus Karlsruhe schreibt Kriminalromane. Nach den Autohassern haben es ihm neuerdings die Ärzte angetan. Sein aktuelles Buch trägt den Titel „Der Tod des Hippokrates“.
Die Stuttgarter Schriftstellerin Tatjana Kruse hat mit der „Wuchtbrumme“ eine schillernde Figur für den Goldmann-Verlag geschaffen. Während sie mörderische Verbrechen aufklärt, schlittert sie von einer Männerkatastrophe zur nächsten.
In den knappen, präzise und melodiös gebauten Gedichten des Karlsruher Lyrikers Matthias Kehle finden sich alltägliche Beobachtungen am Rande des Geschwindigkeitsrauschs. Sein neuer Gedichtband heißt „Farben wie Münzen“.
08.05.03

 


Das Beste vorneweg: Die Klopapierliteratur ist ab sofort lieferbar. Ihr könnt gern bei mir bestellen.

Das Nächstbeste ist dieser Brief, der sich auf den Text darunter bezieht:

Lieber Mike Bartel,
ehrlich gesagt habe ich schon lange keinen so ignoranten, dümmlichen,
selbstverliebten Text gelesen wie den Ihren zum Literaturhaus-Geburtstag.
Sie glauben doch nicht im Ernst, daß der für das ... druckbar ist?!
Wenn Sie sich bei Bier und Frühlingsrollen wohler fühlen, nun denn. Es gibt
zum Glück viele Leute in Stuttgart, die mit verschiedensten Arten von
Literatur etwas anzufangen wissen, auch wenn sie für Sie zu anspruchsvoll ist.
Schöne Grüße in die Provinz
I. F.

Und das ist der Text, um den es geht, und den bisher noch niemand abdrucken wollte. Deshalb steht er jetzt hier:

Das Literaturhaus wird eins – aber mit wem oder was?

Im strömenden Regen
Durch Stuttgart bewegen.

Liederliches Wetter,
Liederhalle,
links halten,
Literaturhaus.

Hölleri und höllera – wir sind da.

Orientierungsversuche im Zuschauerraum.
Endlich im Trockenen erfolgt sofort die Suche nach dem trockenen
Wein.
Nicht ungefährlich für den Mund.
Dornfelder.

Junge Instrumenträger laufen lauthals hin und her.
Meinen, es ergäbe sich daraus ein Flair.
Doch das sind nur Hirngespinste.

Ein Bachmann-Preisträger demonstriert,
wie es ihm scheinbar mühelos gelingt,
jedwede Sprache auf unverständliches Geräusch zu reduzieren.

Den Text versteht gewiss kein Schwein,
und das soll literarisch sein?
Sprechakte geschlossen.
Zu eXtrem.

Häppchen, die in Opposition zur Jahreszeit stehen,
erwecken große Sympathie.
Vier Frühlingsrollen gegessen.
Köstlich.

Der Durst treibt ins Bistro. Zwei Bier, bitte.
Die säuerliche Miene der Bedienung sagt:
Fuck the Plastikteller from the Frühlingsröllchen.
Und weg sind sie.

An der Stelle, wo der Verleger am Grappaglas nippt,
entsteht ein Krügerrand.
Mittrinker helfen bereitwillig, Getränkegutscheine
ihrer sinngemäßen Verwendung zuzuführen.
Gut so.

Unsentimentale Verabschiedung von der Vorstellung,
man müsse Tripp, Topol und Patrick gehört haben,
um dazu zu gehören.
Da schicki Micki
doch lieber noch mal Frühlingsrollen holen.

Festgesessen an der Theke
Hockt ein froher Literat,
macht sich schon zur Nacht Gedanken,
weil der Wieland Backes naht.

Mit frisch gezapftem Bier und wechselnden Gesprächspartnern
lässt sich trefflich über die Dummheit der Welt philosophieren,
die selbst vor Orten wie diesem nicht Halt macht.
Weil sie sich so geschickt einschleicht.

Zeit, nach Hause zu gehen.
Obwohl die Ausstellung noch nicht eröffnet ist.
Manches bleibt eben unerzählt.
Ein letztes ironisches Lächeln sagt:
Fuck the Federboa from the vorübergehende Dame.

12/2002

 


Vorübergehend nicht erreichbar

Vier Worte
Stehen an der Tür
Des Handyshops von Aden:
Akku leer
Bin Laden.

11.11.2002

Übrigens: Der KLO-Verlag kann immer noch nicht liefern! Die Frage, wann es endlich so weit sein wird, kann nur der Verlagschef G. Hemmerstoffer, Telefonnummer 0681-881156, beantworten.

 


Friseurin, Funk und Fernsehen...

... alle interessieren sich für die Klopapier-Literatur. Das freut mich natürlich riesig. Aber der KLO Verlag kann derzeit leider noch keine Bücher liefern. Es wird wohl bis zur Frankfurter Buchmesse (9. bis 14. Oktober 2002) dauern, bis die literarischen Klo-Sets fertig sind. Habt also bitte noch ein bisschen Geduld. Wer möchte, kann bei mir oder beim Verlag schon mal per E-Mail vorbestellen.

 


Am rechten Rand

Der Dichter ist gar oft allein,
ein Sucher nach dem rechten Reim.
Denn hinten rechts, da darf nichts hinken
da ist es anders als beim linken
Teil vom Gedicht
links stört es nicht,
wenn Silben auseinander rudern.
Am Zeilenanfang darf man schludern,
doch niemals nicht am rechten Rand,
sonst wird man Dilettant genannt.

02.08.2002