WIE UNS FROSCHSCHENKEL DIE ORIENTIERUNG ERLEICHTERN

Textproben

Krankengymnastik
Am Freitag, nach dem Abendessen, fiel mir plötzlich ein, dass ich etwas vergessen hatte. „Oh Mist, ich habe meine Übungen noch nicht gemacht“, sagte ich zu Belinda.
Sie antwortete: „Dann mach sie doch jetzt!“
„Meinst Du wirklich?“
„Klar doch.“
Also stand ich auf, schob meinen Stuhl zur Seite und legte mich flach auf den Boden. Vorsichtig winkelte ich mein frisch operiertes Bein an, hob es langsam hoch und streckte dann den Fuß in einem stumpfen Winkel nach oben. Genau so, wie es mir der Physiotherapeut gezeigt hatte.
Bei der dritten Wiederholung begannen einige Leute an den Nachbartischen zu tuscheln. Andere räusperten sich oder legten geräuschvoll Messer und Gabel zur Seite. Ich konzentrierte mich auf die Dehnung im Unterschenkel.
Bei der fünften Wiederholung kam die Bedienung und sagte: „Das können Sie aber nicht machen!“
Ich winkelte mein Bein erneut an und schaute lächelnd zu ihr hoch. „Doch“, sagte ich, „es tut fast gar nicht mehr weh.“

Tiefschlaf
Meine Frau jammerte oft: „Ach, wenn ich doch nur tiefer schlafen könnte.“ Da schubste ich sie aus dem Bett. Als sie am anderen Morgen immer noch klagte, nicht tief genug geschlafen zu haben, fing ich an, im Garten ein Loch zu graben.